Weingastronomie in Sardinien
Gemellati con
Food, Spirits & Wine
by Lucia - Sardinien
Sardinien kann als kleiner Kontinent bei der geologischen
gebirgskundigen und kulturellen Vielfalt angesehen werden und
diese Vielfalt ist vergleichbar mit dem Umfang der Produkte und
der Weine der Insel.
Einige kultivierte Weinstoecke in Sardinien haben alten
Urspruenge und koennen als alteingesessen bezeichnet werden wie
der Cannonau und vielleicht auch der Nuragus, andere Weine sind
phoenizischen, roemischen, griechichen oder byzantinischen
Ursprungs wie der Malvasia.Andere sind spanischen Ursprungs wie
der Monica, der Carignano, der Bovale und der Torbato.
Aber es gibt auch Weinstoecke aus anderen italienischen Regionen
wie der Nebbiolo, der Vermentino und der Canaiolo. Bei weissen
und schwarzen Trauben, man kann ca. von 40 verschiedenen Trauben
reden, die vom Anbaugebiet veraendert wurden, von der Sonne und
vom Wind der Region in etwas einzigartiges.
In den letzten zehn Jahren hat die Weinproduktion in Sardinien
einen qualitativ hochwertigen Level erreicht, auch weil den
privaten Kantinen, die technisch sehr versiert und in
finanzieller Sicht unerschuetterlich sind, Platz und Freiheit
gelassen wurde.
Die Gegend um Oristano ist heute die Region, die sich ruehmen
kann die meisten DOC-Weine zu haben, in der Gegend um Cagliari
gibt es weitere 12, 7 in der Region um Nuoro und 7 im Gebiet um
Sassari.
15 Inselweine sind IGT (tupische geographische Indikation),
waehrend der Vermentino di Gallura ein DOCG_Wein ist.
Einige Firmen haben sich die Bezeichnung DOC verzichtet, um mit
mehr Freiheit und ohne Produktionsbuerokratie arbeiten zu
koennen.

Die Gastronomie von Sardinien ist eng mit der Tradition des
Volkes verbunden und wurde bis vor 10 Jahren sehr stark gepraegt
von der Hirten-Landwirtschaft. Die Kueche ist noch an
natuerliche Jahreszeitenzyklen gebunden mit dem Verzehr von
unverfaelschten und einfachen Produkten wie Brot, Milch, der
Kaese und das gebratene Fleisch, Gemuese aus dem Garten, die
Tiere im Hof und die Produkte aus dem Meer.
Es ist niemals eine ausgefeilte Kueche, aber vor allem Dingen
hervorgehoben durch die Unverfaelschtheit der Produkte, die ihr
einen Vorteil verschaffen.
Die unglaubiche Qualitaet der typischen Produkte ist auch eine
Konsequenz der Inselnatur, seiner Weiden, des kristallklaren
Meeres und der vom Mistral lichtdurchlaessigen Luft. Aromen und
Duefte iner Natur, die sich in dem Geschmack der Nahrung
wiederfinden.
Die Oliven und das Oel
Die charakteristischen Morphologie und das
Klima Sardiniens sind dem Wachstum des Olivenbaums angepasst,
tatsaechlich sind viele Felder seinem Anbau gewidmet. Die
Produktion von Oel hat in den letzten Jahrzehnten im Mittel eine
sehr hohe Qualitaet erreicht, mit einigen exzellenten Punkten.
Die Gegend um Cagliari und die Gegend um zwischen Alghero und
Sassari sind Gegenden, wo der Anbau von Olivenbauemen eine hohe
Konzentration erreicht hat.
Die Plaketten des sardischen Oels erkennt man an der
gelbgoldenen Farbe auf gruenem Hintergrund, der fruchtige
Geschmack, oft sehr intensiv, ein starker Oelgeschmack oder eine
delikate Bitterkeit und etwas Schaerfe mit einem Nachgeschmack
von Mandeln oder Artischocken.

Es ist ein Oel mit gutem Koerper und mittlerem Fluss und mit
einem geringen gehalt an Saeure. Die Oliven werden produziert
von cultivar Bosana, Semidana, Pizz'e Carroga, Tonda di
Cagliari, Nera di Gonnos, Olianedda und Nera di Villacidro. Die
Oliven haben einen Ehrenplatz auf dem sardischen Tisch
aufbewahrt in Salzlake, getrocknet in der Sonne und mit Oel und
Knoblauch verfeinert, verarbeitet in Broten oder anderen
Fleisch- oder Gemuesegerichten.
Sardinien produziert einen Safran mit einer hohen Qualitaet und
stellt damit 70% der Italiener zufrieden. Er wird in der Gegend
des Medio Campidano produziert und der Safra von San Gavino,
Turri und Villanovafranca haben von der Europaeischen Union die
marke DOP bekommen.
Der Safran